Dieses Ritual ist dein Schlüssel zum Erfolg

Dieses Ritual ist dein Schlüssel zum Erfolg

Was haben der ehemalige US Präsident Barack Obama, der Motivationstrainer Tony Robbins oder die Chefredakteurin der Online Zeitung „The Huffington Post“ Arianna Huffington gemeinsam?

Sie alle haben ein Morgenritual.

Barack Obama startet sein Morgenritual grundsätzlich zwei Stunden vor seinem ersten offiziellen Termin. Bis dahin lässt er keinerlei Einfluss durch Medien oder Nachrichten zu. Sechs mal die Woche betreibt er 45 Minuten lang Cardio- und Gewichtstraining; danach frühstückt er mit seiner Familie. Er sagt selbst, dass seine Tage dadurch viel produktiver sind, wenn er seiner morgendlichen Routine gefolgt ist.

Arianna Huffington beginnt den Tag mit Atemübungen. Es folgt eine 30-minütige Meditation und das anschließende Aufschreiben von 3 Dingen für die sie dankbar ist. Danach legt sie ihre Tagesziele fest.

Tony Robbins nennt seine Morgenroutine „Hour of Power“. Er schwört auf Sport und sagt, dass ein großer Teil seiner Energie auf seinem Morgenritual basiert.

Alle drei sind damit in guter Gesellschaft. Denn wer ein wenig recherchiert, dem fällt auf, dass alle erfolgreichen Menschen ein Morgenritual – und meist auch ein Abendritual – haben. Eine scheinbare Kleinigkeit mit großer Wirkung. Freilich ist so ein Ritual nicht allein dafür verantwortlich, dass diese Menschen so erfolgreich sind, doch wer sich Rituale zur Gewohnheit macht, erreicht auch seine Ziele eher.

Auch mit meinen Klienten arbeite ich immer an der Implementierung von Ritualen und zwar dann, wenn es ihnen um Zielerreichung geht oder sie Strategien suchen um gegen ihre Aufschieberitis anzukämpfen. Ich weiß daher, welchen Unterschied es macht, wenn Menschen diese scheinbaren Kleinigkeiten verinnerlicht haben. Jene, die Rituale in ihren Alltag integrieren, erreichen nicht nur ihre Ziele eher, sie sind produktiver, motivierter und besser drauf. Jene, die das nicht tun, erleben sich immer wieder als zu wenig produktiv. Sie brechen zum Teil ihre Vorhaben ab und können auch die (kleinen) Erfolge weniger genießen. Damit machen sie jedoch ihre gute Arbeit zunichte. Das drückt aufs Selbstbewusstsein. Kontinuität heißt das Zauberwort – das Festlegen einer Routine ist der Schlüssel zum Erfolg.

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Warum macht vor allem ein Morgenritual so viel Sinn?

Eine Morgenroutine ist ein klar definierter Ablauf von Aktivitäten, die man morgens hintereinander ausführt. Die einzelnen Aktivitäten können dabei von Mensch zu Mensch stark variieren. Wichtig ist, dass die Aktivitäten auch die persönlichen Ziele unterstützen. Welche Ziele dies sind, ist ebenso individuell.

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und braucht Struktur. 

Wenn du den Tag mit einer guten Struktur beginnst, schaffst du dir einen festen Rahmen für den restlichen Tag. Außerdem hast du bereits zu Beginn des Tages das Gefühl etwas „geschafft“ zu haben. Das verhilft zu mehr innerer Stabilität, gibt Sicherheit und Gelassenheit. So schnell bringt dich selbst an stressigen Tagen nichts aus der Ruhe. Doch vor allem behältst du deine Ziele im Fokus. Denn wer schon konzentriert und fokussiert in den Tag startet, ist nachweislich produktiver.

Ich habe seit vielen Jahren ebenfalls ein Morgenritual:

wenn meine Kids außer Haus sind, gönne ich mir eine Stunde Ich-Zeit – meine inspiration-time. (Auch am Wochenende wissen meine Kinder, dass sie mich zu dieser Zeit nicht stören dürfen und das respektieren sie.)

Ich genieße ein ausgiebiges und gesundes Frühstück und lese dabei täglich 15-20 Minuten in einem Buch. Ich bin ein sehr kreativer Mensch und lasse mich gerne inspirieren auch aus unterschiedlichen Themenbereichen. Sehr vieles fließt dabei in meine tägliche Arbeit mit Menschen ein. Danach folgt eine 15-minütige Meditation (an Wochenenden manchmal länger). Bevor mein Arbeitstag dann tatsächlich losstartet, nehme ich mir noch rund 5 Minuten Zeit, um meine Tagesziele in meinem Tagesjournal festzuhalten. Den Abend schließe ich übrigens immer mit einem Dankbarkeitsritual ab.

Es sind die kleinen Schritte die zum Erfolg führen. Irgendjemand hat einmal gesagt: „Zum Erfolg gibt es keinen Lift, man muss die Treppen nehmen.“ Da ist was Wahres dran.

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Wie findest du dein persönliches Morgenritual?

Da jeder andere Vorlieben hat, gibt es keine fixe Anleitung, wie du deine Morgenroutine gestaltet. Das Wichtigste ist, dass du ein Ritual für dich zusammenstellst, das zu dir passt. Nimm dir einfach ein paar Minuten Zeit, um dir darüber Gedanken zu machen, wie du künftig produktiv und pro-aktiv in den Tag starten möchtest.

  1. Gönne dir am Morgen direkt nach dem Aufstehen einen Freiraum von 30 bis 60 Minuten für deinen persönlichen Start in den Tag.
  2. Fülle dieses Zeitfenster mit Elementen, die dir richtig gut tun.
  3. Überlege dir, mit welcher Abfolge von Aktivitäten, die dein Leben besser machen und dich deinen Zielen näher bringen, du künftig in den Tag starten möchtest.

Ich persönlich empfehle dir, deine Morgenroutine aus mehreren Elementen für Körper, Geist und Seele zusammenzusetzen, damit du dich auf allen Ebenen für deinen Tag ausrichtest.

  • Wobei bist du beflügelt und motiviert?
  • Welche Tätigkeit bringt dich in Schwung?
  • Was nimmst du zum Frühstück zu dir?
  • Welche Art von körperlicher Aktivität tut dir gut?
  • Was tust du für deine mentale Fitness?

Nimm dir Zeit für deine ganz persönliche quality-time – der Effekt ist enorm!

Mit einer guten Morgenroutine wirst du es dauerhaft schaffen, deine Ziele im Auge zu behalten und diese Schritt für Schritt Realität werden zu lassen.

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Kleinigkeiten zählen

Wenn du das erste Mal mit deinem Morgenritual beginnst, so mag das für dich zunächst unbedeutsam erscheinen. „Was sollen schon 30-60 Minuten bewirken?“ Vielleicht denkst du dir auch: „Es kostet mich Zeit!“ Doch das ist ein großer Irrtum: du gewinnst viel mehr! Täglich nur 15-20 Minuten in einem Buch zu lesen, so wie ich es tue ist wenig. Ich lese jedoch mit dieser Methode 3-4 Bücher im Monat! Ich habe sehr viele Termine und komme abends nicht mehr zum Lesen. So schaffe ich es doch und es fühlt sich gut an. Genau darum geht es.

Kennst du den Zinses-Zins Effekt?

Albert Einstein wurde einmal gefragt, was die stärkste Kraft im Universum sei. Darauf soll er geantwortet haben: „Der Zinses-Zins.“ Angeblich hätte er diesen als 8. Weltwunder bezeichnet.

Jeder der ein Sparbuch hat weiß, um den Effekt des Zinses-Zins. Wer bei einem Zinssatz von 5% pro Jahr zu Beginn 10.000 Euro anlegt, hat nach einem Jahr 10.500, nach 20 Jahren bereits 26.500 Euro!

Diesen Effekt kann man auch für sich selbst nutzen, denn bei menschlichen Gewohnheiten entstehen genau dieselben Wachstumseffekte. Die Zinsen entsprechen den kleinen Schritten, die wir jeden Tag tun. Die Resultate aus den kleinen Schritten wachsen im Verhältnis zur Zeit exponentiell.

Die kleinen Zusatzeffekte sind es, die sich auf unser allgemeines Wohlbefinden und unser Mindset auswirken!

Dein Partner, oder deine Kollegen im Büro werden es dir danken, auch deine Kinder werden merken, dass sich etwas verändert hat und zwar zum Positiven! Denn sie werden dich als gefestigte und ausgeglichene Persönlichkeit erleben. Du wirst selbst den Effekt daran spüren, dass du schon bald Dinge als erledigt abhaken kannst, die du dir selbst vorgenommen oder versprochen hast. Freilich kann unter tags etwas dazwischen kommen, das dich etwas durcheinanderwirbelt aber du wirst weniger Gefahr laufen, die Kontrolle zu verlieren. Du erlebst dich am Ende des Tages in deiner Wirkkraft bestätigt. Wer hingegen zu viele Dinge im Kopf herumschwirren hat, schon den Tag in Hektik beginnt und sich keinen Plan macht, erlebt sich immer als getrieben und kann sich auch an (kleinen) Erfolgen nur schwer erfreuen. Wir brauchen jedoch viele kleine Erfolgserlebnisse, um wirklich große Taten zu vollbringen!

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Mach dir gute Laune zur Gewohnheit

Das Wichtigste ist, sich Schritt für Schritt an die Morgenroutine zu gewöhnen. Dann wird sie auch zu einer Gewohnheit. Das dauert je nach Person unterschiedlich lang. Die anfängliche Mühe lohnt sich aber, denn mit einer guten Morgenroutine startest du top motiviert und gut gelaunt in den Tag. Sind die Effekte zu Beginn nur minimal – mit der Zeit werden sie kolossal!

Die Psychologin Dr. Philippa Lally fand in einem Experiment heraus, wie lange es ungefähr dauert, bis sich neue Gewohnheiten etablieren. Dazu sollten sich 100 Probanden im Durchschnittsalter von 27 Jahren eine gesunde Routine aneignen und diese 84 Tage lang täglich ausführen. Sie konnten zwischen täglich 15 Minuten spazieren gehen, mittags ein Stück Obst essen oder jeden Morgen 50 Sit ups machen wählen. Bei der Auswertung stellte sich heraus, dass die Phase vom bewussten Ausführen einer Tätigkeit bis zur automatisierten Gewohnheit (= die Ausführung ohne darüber nachzudenken) im Durchschnitt 66 Tage dauert.

Das sind knappe zweieinhalb Monate! Wenn du an den Zinses-Zins-Effekt denkst, so kannst du dir bestimmt vorstellen, wie sich dein Leben in diesen zweieinhalb Monaten positiv verändern wird, wenn du täglich dein Ritual zelebrierst. Wie du gelassener, pro-aktiver und immer selbstbewusster wirst und wie dir deine Ziele nicht als lästige Pflicht erscheinen, sondern sie dich mit jedem Schritt, den du auf sie zugehst, motivieren!

  • Wie du dich dann wohl fühlen wirst?
  • Was plötzlich möglich wird…?

 

Erfolg ist kein Zufall – sondern die Frucht aus kontinuierlichem Tun.

Starte noch heute damit, dir zu überlegen, wie ab sofort dein tägliches Morgen- oder/und Abendritual aussieht.

 

Es gibt nur zwei Tage in deinem Leben, an denen du nichts ändern kannst. Der eine ist gestern und der andere ist morgen. (Dalai Lama)

 

Zum Abschluß habe ich noch einen Buchtipp für dich: Das 6 Minuten Tagebuch – von Dominik Spenst.

Ein wirklich tolles Büchlein,  das du zu deinem täglichen Begleiter machen kannst, wenn du dich dazu entschließt, Rituale in dein Leben zu integrieren. Das Führen eines Tagesjournals/Tagebuches und die Fragen die dich in diesem Büchlein zur täglichen Selbstreflexion anregen, bringen dich ganz wunderbar in Kontakt mit dir selbst – doch halten vor allem deine Motivation in Bezug auf deine Ziele hoch!

 

Ich wünsche dir eine produktiv beschwingte Woche!

Viele liebe Grüße
Doris

Ein kleiner Hinweis: Ich gönne mir über den Sommer eine kurze Schreibpause. Aber wie ich mich kenne, wird es trotzdem den einen oder anderen Blogbeitrag geben, schau bitte gerne wieder vorbei oder trage dich in meinen Newsletter ein (klick). Ich freue mich, wenn wir in Verbindung bleiben.

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ÜBER DIE AUTORIN

Doris Bernhard zählt zu Österreichs Top Coaches und Beraterinnen mit dem besonderen Rundumblick. Als Unternehmensberaterin, ganzheitlicher psychosozialer Coach, Organisationsaufstellerin, Kommunikations- und Mentaltrainerin beschäftigt sie sich seit fast zwanzig Jahren mit Potenzialentfaltung. Zunächst im wirtschaftlichen Kontext, seit 12 Jahren mit besonderem Fokus auf den Menschen. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit als Coach liegt im Aufspüren der ureigensten Fähigkeiten und Potenziale eines Menschen. Sie macht Mut und gibt wertvolle Impulse für ein erfülltes, erfolgreiches und zufriedenes Leben.

Inspiriert durch ihre eigene Geschichte hat sie das Coachingtool POTENZIALRADAR entwickelt. Eine ganzheitliche Coachingmethode, die ermöglicht Potenziale in sich und im Außen zu erkennen, um seiner wahren Berufung zu folgen. Im Mai 2016 ist ihr erstes Buch erschienen.

 

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