Du machst den Unterschied!

Du machst den Unterschied!

Ein Mann wandert den Strand entlang und sieht in der Ferne einen Menschen unentwegt etwas ins Meer werfen. Neugierig wandert er näher und erkennt, dass es ein kleiner Junge ist. Dieser steht inmitten von tausenden Seesternen, die an den Strand gespült wurden, und wirft einen nach dem anderen zurück ins Meer. Der Mann spricht den Jungen an: „Junge, was tust du hier? Da liegen zu viele rum. Es macht doch keinen Unterschied, wenn du ein paar davon ins Meer zurückwirfst!“ Der Junge betrachtete den Mann kurz, nimmt den nächsten Seestern, wirft ihn ins Meer, und sagt: „Doch, für DIESEN hier schon!“ *)

 

Manchmal begegnen uns Menschen, die uns von unseren Zielen, Vorhaben und Plänen abbringen möchten. Die uns Schreckensszenarien an die Wand werfen, um uns die scheinbare Aussichtslosigkeit unseres Vorhabens vor Augen zu führen. Diese Menschen haben einfach für jede Lösung ein Problem parat. Dabei meinen sie es doch nur gut mit uns… Sie können sich einfach nicht vorstellen, dass etwas gelingt, oder wollen uns in wohlwollender Absicht und ritterlicher Manier vor Enttäuschungen bewahren. Mitunter haben diese Menschen durchaus Recht, doch meist projizieren sie ihre eigenen Ängste auf uns und werden damit zu gefährlichen Gegnern unserer Vorhaben. Das Fatale ist: Sie können überall lauern, auch Freunde können dieser Spezies angehören.

Gibt es so jemanden in deinem Umfeld?

Oder bist du vielleicht selbst jemand, der alles abwägt und sich hundertmal überlegt, was nun Sinn macht und was nicht?

Für alles eine Kosten Nutzen Rechnung aufzustellen, macht tatsächlich nicht immer Sinn. Vor allem dann nicht, wenn es um große Visionen geht.

Menschen mit einer großen Vision vor Augen, gehen die Extrameile – ohne Wenn und Aber. Sie bleiben kontinuierlich am Weg und gehen einen Schritt nach dem anderen. Denn sie wissen: steter Tropfen höhlt den Stein. Sie haben keine Angst davor, Fehler zu machen, oder zu scheitern, sie fangen immer wieder von vorne an. Das ist kein Plädoyer dafür, sich unnötigen Gefahren auszusetzen, oder Dinge zu tun, die einem selbst oder gar anderen schaden. Es geht darum, sich einmal mehr bewusst zu machen, dass jede aktive Handlung die wir Richtung Ziel setzen eine große Bedeutung hat und es eben nicht egal ist wenn wir täglich nur 5 Minuten an einem unserer Ziele arbeiten. Besser diese 5 Minuten als gar keine!

Nun stimmt es schon, dass der Junge aus der Geschichte tatsächlich nur einen Bruchteil der Seesterne retten wird können. Es ist eine Sisyphusarbeit. Aber wie der Junge sagte: Für genau diese Seesterne macht es einen Unterschied. Es ist eben nicht egal, ob diese – wenn auch nur geringe – Anzahl wieder zurück ins Meer geworfen wird und dort weiterleben kann. Seine Mission war eben einige zu retten und nicht alle!

Genauso ist es auch bei deinen Vorhaben und Zielen!

Es ist nicht egal, welche Handlung du setzt! Es kommt auf jeden einzelnen Schritt an. Jeder einzelne Schritt ist wichtig – ist er auch noch so klein oder für andere unbedeutend oder nutzlos. Es kommt auf dich und deine innere Einstellung an!

Vielleicht gelingt es dir nicht, die ganze Welt zu retten, doch in deinem Umfeld machst du mit dem, was du tust einen Unterschied! Ich wage sogar zu behaupten: Es gibt Menschen in deiner Umgebung für die es ebenfalls einen Unterschied macht, was du tust und dass du etwas tust. Jeden einzelnen Schritt den du gehst, bringt nämlich nicht nur dich näher an dein Ziel heran, sondern kann auch für andere eine Inspiration sein. Lass dir deine Ideen, dein Engagement und deinen Enthusiasmus von niemandem madig machen.

Woran auch immer du arbeitest, welche Vision dich auch immer leiten möge, lass dich nicht entmutigen. Entmutige dich aber auch selbst nicht! Geißele dich nicht damit: „Nun hab ich schon wieder nur die Hälfte von dem geschafft, was ich eigentlich wollte.

Na und! Du hast doch diese eine Hälfte geschafft. Erfreue dich an diesem Erfolg und bleib dran. Mach weiter. Habe ein großes Bild von deiner Vision vor Augen und du wirst dein Ziel erreichen.

Diejenigen, die verrückt genug sind, zu denken, dass sie die Welt ändern könnten, werden diejenigen sein, die es tatsächlich tun.  (Steve Jobs)

Lass die Ängste anderer, nicht auf Kosten deiner Motivation gehen! Lass niemanden an deiner Potenzialkraft sägen und gib die Verantwortung nicht ab! Jeder Einwand kann sonst dein Ziel wie einen Giftpfeil treffen. Setze stattdessen auf gut dosiertes Gegengift. Das heißt: Prüfe, was jemand sagt, wenn er einen Einwand hat. Tu ihn nicht einfach ab, denn er nagt sonst unbewusst in dir und an deinem Selbstbewusstsein. Reflektiere für dich, ob das, was jemand anderer sagt, dich näher an dein Ziel heranführt oder dich wieder weiter davon entfernt. Hör auf, dir Gedanken darüber zu machen, was alles schief laufen könnte, sondern konzentriere dich darauf, was funktionieren wird und was bereits funktioniert hat!

Nimm dem Einwand seine Wirkung und beginne ihn zu entkräften:

Danke für den Hinweis, doch ich bin überzeugt davon, dass es mir gelingt XY zu erreichen, dafür gehe ich gerne auch ungewöhnliche Wege, oder nehme eben mehr Aufwand in Kauf…

Oder:

Danke für den Hinweis, woher weißt du so genau, dass nicht genau diese Idee mich ans Ziel bringt? Hast du es schon probiert? Ich bin dir dankbar für deine konkreten Erfahrungswerte in Bezug auf XY.

Achte auf die Signale deines Körpers. Beginne weder mit anderen zu diskutieren noch dich in die Verteidigungshaltung zu begeben, sondern nimm den Einwand auf und betrachte ihn als willkommene Prüfung, um dir einmal mehr zu vergegenwärtigen warum du tust, was du tust und weshalb es dir so wichtig ist, dein Ziel zu erreichen. Dazu musst du natürlich wissen, WARUM du das Ziel erreichen möchtest. Kennst du dein Warum? Lies hier (klick), warum dein WARUM so wichtig ist.

Außerdem kann sich so mancher Einwand auch als hilfreicher Perspektivenwechsel erweisen, wenn wir ihn richtig zu nutzen wissen. Er sollte nur niemals dazu führen, dich von einem echten Herzensziel abzuhalten.

Es gibt eine hilfreiche Technik, die auch zum Training vor Pitches angewandt wird, die Start ups üben, wenn sie in Investitionsverhandlungen gehen, oder auch dann, wenn Ideen in Innovationsprozessen generiert werden, die den Test bestehen müssen. Wer diese „Hausaufgaben“ gemacht hat, der wird auch dann, wenn wirklich einmal Probleme auftauchen, Lösungen finden:

Sammle so viele Einwände wir nur möglich und finde ebenso viele überzeugende Antworten oder Lösungsvorschläge. Bitte den schärfsten Kritiker, dich dabei zu unterstützen. Wenn du am Ende immer noch so motiviert wie zu Beginn bist und du mehr denn je, von deiner Idee überzeugt bist, dann nichts wie los! Go for the goal! Denke nur an deinen nächsten Schritt – wer weiß, vielleicht ist es dieser eine Schritt, der eine Welle im positiven Sinne lostritt. Bestimmt hast du schon einmal beobachtet, was passiert, wenn du einen Stein ins Wasser wirfst. Genau: Es zieht Kreise…

Suche dir Verbündete oder lass dich von Menschen inspirieren, die entschlossen ihren Weg gehen oder schon dort sind, wo auch du hin möchtest. Der Austausch mit einem Sparrings Partner, einem Coach, oder innerhalb eines Netzwerkes kann außerdem zu unglaublichen Motivationsschüben führen.

Und dann: Mach es wie der Junge! Bleib auf dem Weg. Schritt für Schritt. Aufgabe für Aufgabe.

  • Was nimmst du dir diese Woche in Bezug auf deine Zielerreichung konkret vor?
  • Welchen Schritt gehst du HEUTE auf dein Ziel zu?
  • Wer oder was hindert dich gerade, um an deinem Ziel zu arbeiten?
  • Welche Handlung setzt du, um diese „Blockade“ zu durchbrechen?
  • Welche Gewohnheit musst du eventuell durch eine andere Handlung ersetzen?
  • Was tust du konkret, um dich einem Einwand zu stellen?

Es macht einen Unterschied was du tust. Denn: Du machst den Unterschied!

ALLES LIEBE
DORIS

*) Die kurze Geschichte habe ich übrigens bei Autorenkollege Andreas Nussbaumer in seinem Buch 365 Erfolgsimpulse für Menschen im Verkauf entdeckt. Leseempfehlung – auch wenn du kein Verkäufer bist!

 

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ÜBER DIE AUTORIN

Doris Bernhard zählt zu Österreichs Top Coaches und Beraterinnen mit dem besonderen Rundumblick. Als Unternehmensberaterin, ganzheitlicher psychosozialer Coach, Organisationsaufstellerin, Kommunikations- und Mentaltrainerin beschäftigt sie sich seit fast zwanzig Jahren mit Potenzialentfaltung. Zunächst im wirtschaftlichen Kontext, seit 10 Jahren mit besonderem Fokus auf den Menschen. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit als Coach liegt im Aufspüren der ureigensten Fähigkeiten und Potenziale eines Menschen. Sie macht Mut und gibt wertvolle Impulse für ein erfülltes, erfolgreiches und zufriedenes Leben und plädiert dafür, dass es nie zu spät ist, sich selbst als aktiver Gestalter seines Lebens zu sehen, um seiner Berufung zu folgen und seiner Passion in allen Lebensbereichen Ausdruck zu verleihen.

Inspiriert durch ihre eigene Geschichte hat sie das Coachingtool POTENZIALRADAR entwickelt. Eine ganzheitliche Coachingmethode, die ermöglicht Potenziale in sich und im Außen zu erkennen und zu entfalten um schließlich seiner wahren Berufung zu folgen. Im Mai 2016 ist ihr erstes Buch erschienen.

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